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Temporärarbeit und Weiterbildung im Gesundheitswesen: Passt das überhaupt zusammen?

Schluss mit den Vorurteilen!

Viele Gesundheitsfachkräfte kennen das Dilemma: Der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung ist gross, doch die Unsicherheit, ob sich dies mit einer temporären Anstellung vereinbaren lässt, ist oftmals grösser. Die Meinung, dass Weiterbildung primär Festangestellten vorbehalten ist, hält sich hartnäckig. Doch diese Annahme ist nicht nur veraltet, sondern lässt auch zahlreiche Chancen ungenutzt.
Oft lohnt es sich daher, genauer hinzuschauen. Denn Weiterbildung und Temporärarbeit schliessen sich längst nicht aus, sondern können sich ideal ergänzen.

Die Realität im Gesundheitswesen: Kompetenz zählt, nicht der Anstellungsvertrag

Im Gesundheitswesen sind die Erwartungen an Fachkräfte unabhängig von ihrem Anstellungsverhältnis gleich hoch. Patientinnen und Patienten vertrauen auf eine sichere, kompetente und professionelle Betreuung. Zudem fordern Spitäler, Kliniken, Pflegeheime und Praxen von allen Mitarbeitenden Verantwortung, Professionalität und eine hohe Qualität in der täglichen Arbeit.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Gesundheitsversorgung einem fortlaufenden Wandel unterworfen ist. Neue Behandlungsmethoden, technologische Fortschritte und sich ändernde Qualitätsstandards prägen den Berufsalltag. Um langfristig auf dem neuesten Stand zu bleiben und eine optimale Versorgung zu gewährleisten, ist kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich.

Daher stellt sich die Frage: Wenn die Erwartungen an die Kompetenz dieselben sind, warum sollten die Entwicklungsmöglichkeiten unterschiedlich sein?

Berufliche Entwicklung sollte kein Privileg sein, sondern allen offenstehen, die Verantwortung für Menschen übernehmen. Es geht nicht darum, ob jemand fest oder temporär angestellt ist, sondern um die Bereitschaft, sich fachlich weiterzuentwickeln und die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

Flexibilität als Vorteil: Temporärarbeit unterstützt Weiterbildung

Eine Weiterbildung ist oft mehr als nur ein paar Unterrichtstage; sie umfasst Selbststudium, Projektarbeiten und Prüfungen. Diese zusätzlichen Anforderungen stellen viele Fachkräfte vor die Herausforderung, Weiterbildung und Berufsalltag zu vereinbaren. Gerade hier kann die Flexibilität der Temporärarbeit einen entscheidenden Vorteil bieten.

Ein temporäres Arbeitsmodell ermöglicht es, Unterrichtstage, Lernphasen und Arbeitseinsätze, zum Beispiel über einen gewissen Zeitraum, besser aufeinander abzustimmen. Dies schafft oft mehr Spielraum für die persönliche Weiterentwicklung, als es in einer starren Festanstellung der Fall wäre. So können beispielsweise Arbeitszeiten reduziert oder angepasst werden, um sich voll auf eine intensive Lernphase zu konzentrieren, ohne den Job aufgeben zu müssen.

Ein Beispiel dafür ist unsere Mitarbeiterin Mara, die sich für die Weiterbildung zur diplomierten Sterbe- und Trauerbegleiterin entschied. Die Ausbildung umfasste insgesamt 15 Kurstage, die sich über einen längeren Zeitraum verteilten. Neben dem Unterricht brauchte es Zeit für die persönliche Auseinandersetzung mit den Inhalten und die Integration des Gelernten in den eigenen Alltag.

Dank der Flexibilität ihrer temporären Anstellung konnte Mara Weiterbildung, Selbststudium und Arbeit gut miteinander verbinden. An Tagen ohne Unterricht war sie weiterhin für Einsätze verfügbar.

Dies zeigt, dass Weiterbildung nicht zwingend an eine Festanstellung gekoppelt sein muss. Entscheidend ist vielmehr, welche Möglichkeiten zur eigenen Situation passen.

Viele Chancen bleiben ungenutzt

Viele Gesundheitsfachpersonen gehen davon aus, dass sie eine Weiterbildung vollständig selbst organisieren und finanzieren müssen. Dabei gibt es heute Möglichkeiten, die genau dafür geschaffen wurden, doch oftmals unbekannt sind:

Temptraining

Was viele nicht wissen: Für Temporärarbeitende gibt es mit Temptraining einen eigenen Schweizer Weiterbildungsfonds.

Als temporär arbeitende:r Mitarbeitende:r von Flexhaus bist du automatisch dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih (GAV) unterstellt. Dadurch stehen dir unter bestimmten Voraussetzungen zusätzliche Fördermöglichkeiten für deine Weiterbildungen offen.

Bereits nach 88 geleisteten Einsatzstunden kannst du Weiterbildungsgelder beantragen. Je nach Anspruch sind Beiträge von bis zu CHF 5’000 für Weiterbildungskosten sowie bis zu CHF 2’250 für Lohnausfälle während einer Weiterbildung möglich.

Diese Förderung kann beispielsweise genutzt werden für:

• Deutsch- oder andere Sprachkurse (z.B. Niveau B2 für SRK-Anerkennung)
• Fachspezifische Weiterbildungen im Gesundheitswesen (z.B. diplomierte Sterbe- und Trauerbegleiterin)
• Kommunikations- und Beratungskompetenzen
• Zahlreiche weitere anerkannte Kurse

Die eigentliche Überraschung liegt dabei nicht in der Höhe der Beiträge, sondern darin, dass viele Temporärarbeitende gar nicht wissen, dass sie Anspruch darauf haben. Was dazu führt, dass jedes Jahr erhebliche Chancen ungenutzt bleiben. Umso mehr lohnt es sich, die Voraussetzungen zu prüfen und diese Fördermöglichkeit für die eigene Weiterentwicklung zu nutzen.

Flexhaus Academy: Praxisnahe Weiterbildung für unsere Flexhaus-Talente

Auch wir bei Flexhaus sind überzeugt, dass Weiterbildung nicht an eine Festanstellung gebunden sein sollte. Während viele Personaldienstleister ihre Unterstützung mit der Vermittlung beenden, investieren wir bewusst in die fachliche Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Mit der Flexhaus Academy haben wir eine eigene Weiterbildungsplattform geschaffen, die unseren Temporärarbeitenden dieselben Entwicklungsmöglichkeiten bietet wie Festangestellten.

Unsere Schulungen sind praxisorientiert und darauf ausgelegt, Wissen zu vermitteln, das direkt im Berufsalltag angewendet werden kann. Dazu gehören beispielsweise Kurse in den Bereichen:

• Strahlenschutz
• Aggressionsmanagement
• Blutentnahme und Venflon legen
• Gipsen
• Erste Hilfe und Notfallmanagement
• Aromatherapie
• Weitere relevante Kurse für den Berufsalltag im Gesundheitswesen

Alle Angebote der Flexhaus Academy sind für unsere Mitarbeitenden kostenlos. Darüber hinaus freuen wir uns, auch externe Fachpersonen willkommen zu heissen und ihnen Zugang zu praxisnahen Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten.

Nutze deine Möglichkeiten!

Die Frage ist heute nicht mehr, ob Weiterbildung und Temporärarbeit zusammenpassen.
Vielmehr geht es darum, die Möglichkeiten zu kennen und zu nutzen, die bereits bestehen. Wer im Gesundheitswesen tätig ist, trägt täglich grosse Verantwortung. Die eigene fachliche Entwickelung sollte daher nicht vom Arbeitsmodell abhängen, sondern von der persönlichen Motivation und der Bereitschaft, Neues zu lernen.

Temporärarbeit und Weiterbildung schliessen sich nicht aus, im Gegenteil. Oft passen sie sogar besser zusammen, als es zu Anfang scheint.

Welche Chancen bleiben ungenutzt, wenn du sie nicht angehst?

Entdecke deine Weiterbildungsmöglichkeiten

👉 Zur Flexhaus Academy
👉 Zu Temptraining

Tags: Flexhaus AG, Möglichkeiten, Temporärarbeit, Temptraining, Weiterbildung

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